Werbebriefe per Post … Vorhang auf!

Werbebriefe sind auch heute oft noch die Idealbesetzung für Ihr „Schauspiel“ namens Neukunden-Akquise. Besonders Punkt 6 lässt andere Anwerber für die Kommunikations-Hauptrolle abblitzen …

Vorhang auf für den Print-Werbebrief!

 

1. Werbebriefe sind überraschend.

Gerade weil er seltener geworden ist, hat der Werbebrief etwas, was ihn von der E-Mail unterscheidet: das Überraschungsmoment. Schreibt Kunden, mit denen Ihr sonst nur per E-Mail kommuniziert, einfach mal einen Brief. Die werden sich wundern. Und Eure Botschaft kommt besser an.

2. Werbebriefe sind persönlich.

Natürlich könnt Ihr E-Mails auch persönlich adressieren. Aber Werbebriefe werden trotzdem als persönlicher empfunden, sie haben einen persönlicheren Charakter.

3. Werbebriefe geben einen wertvolleren Touch.

Wertigkeit kann man unterstreichen, indem man hochwertiges Papier verwendet, oder Sondermarken draufklebt.

4. Werbebriefe transportieren mehr.

Habt Ihr einer E-Mail schon mal ein Warenmuster beigelegt? Oder eine Duftprobe? Eben! Überhaupt: Ein Werbebrief spricht mehr Sinne an als eine Mail, man kann ihn sehen, man kann ihn anfassen, man kann das Papier rascheln hören …

5. Werbebriefe sind nachhaltiger.

Sie liegen auf der Hand und sie bleiben auch länger im Gedächtnis.

6. Werbebriefe sind rechtssicher.

Der Gesetzgeber hat die Möglichkeiten der E-Mail-Werbung stark eingeschränkt. Keine E-Mail-Werbung ohne ausdrückliche Zustimmung heißt es im § 7 des Wettbewerbsrechts (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb). Beim Werbebrief sieht das anders aus. Dessen Zustellung ist auch ohne ausdrückliche Zustimmung des Umworbenen erlaubt.

–> E-Mailing im großen Stil ist oft mühevoller und zeitaufwendiger – da muss man erst die Einwilligung vom Empfänger holen!

7. Werbebriefe umgehen Spam-Filter.

Auch die E-Mails, die vom Adressaten ausdrücklich erwünscht sind oder sogar schon erwartet werden, können manchmal nicht zugestellt werden, weil sie ein Spam-Filter nicht durchlässt. Diese Gefahr gibt es bei Werbebriefen nicht – hier gibt es meist nur einen Filter zu umgehen: das Sekretariat.

–> Mehr als genug Gründe, den guten, alten Werbebrief aus der Klamottenkiste zu ziehen, ihn auf die große Bühne zu stellen und sich im Kampf um die Kundengunst mit ihm viel Applaus zu sichern.

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